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Musik von der Quelle

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Ich weiss nicht, wie viele Euro ich schon bei Amazon und iTunes abgeladen habe. Beide bedienen aber nur den standardisierten Geschmacks- und Einkaufsprozess des Main Streams, zumindest wenn mann durch den Haupteingang hineingeht. Das machen sie sehr gut, aber wie gesagt: langweilig! Vor etwa einem halben Jahr, bin ich dem Last.fm Netz verfallen. Ein gutes Social Network, um anhand der eigenen Musikpräferenzen und insbesondere der Musikpräferenzen der Nachbarn, bisher unbekannte Musik und Musikrichtungen zu finden. Das ist aufregend, weil es etwas einführt was es vorher nicht, oder nur im sehr begrenzten lokalen Umfeld gab! Musik von der Quelle, dem Urheber dem Macher! Bei mir war es die Gruppe Pretty Balanced, die den Pokal für den ersten Direktkauf einer CD beim Musiker gewonnen hat! Kann ich übrigens nur wärmstens empfehlen - ich tagge die Musik als alternative chamber music. Beispiele gibt es natürlich auch bei Last.fm zu hören. Was mich daran so begeistert ist, dass damit eine Handelsbeziehung zustande gekommen ist, die ohne Last.fm niemals möglich gewesen wäre. Das sind die wahren Schätze des Internet. Hier ist nicht eine neue Grube für Gold gefunden worden, sondern ein neues Edelmetall. Es ist mir eine extrem grosse Freude, dass das Geld an den Urheber und nicht an verachtenswerte Organisationen wie GEMA oder RIAA gegangen ist!!! PS: Ich glaube die Pressesprecher beider Organisationen (GEMA und RIAA) werden in Nordkorea ausgebildet.

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