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Punta Arenas und Puerto Natales

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Punta Arenas ist für diese Gegend bastante grande! Etwa 130000 Menschen rücken sich hier auf die Pelle und das ist relativ gesehen sehr sehr viel hier. Deswegen kann man, wenn man nachts zu Fuß zurückgeht auch schonmal auf einen am Boden liegenden zusammengeschlagenen alten Mann stoßen. Genau wie bei uns schaut jeder weg – der Anblick seiner zu Brei geschlagenen rechten Gesichtsseite sah aber auch wirklich schlimm aus. Mit einiger Mühe gelang es mir dann doch noch Hilfe für den Mann zu organisieren und nebenbei zu erfahren, dass wir in der schlimmsten Gegend der Stadt sind. [PHOTO: Punta Arenas park with trees] [PHOTO: Ornate colonial building facade] [PHOTO: Historic mansion in Punta Arenas] [PHOTO: Colorful wooden house] Am nächsten Tag können Franziska und ich uns in Ruhe in der Stadt umsehen und für Franziska sehr wichtig: Shoppen! Ja, am Osterwochenende sind die beiden Malls offen und ich konnte einen iPod (im Sony Store – hier wird eben verkauft was geht, sicher bekommen die Branding Controller angesichts dessen Plaque oder schlimmeres, aber das ist eben Lateinamerika und ich liebe es!) günstig erwerben. [PHOTO: Puerto Natales waterfront with El Trol parked] Weiter gen Norden Richtung Puerto Natales. Das Wetter ist schlecht und erinnert mich stark an Deutschland. 5 Grad, Wolken, Nieselregen und Wind! Heute ist der Tag vor Franziskas Geburtstag. Der Tag, an dem ich einen Kuchen backen muss! Seit Reiseantritt habe ich diesen Tag kommen sehen und gefürchtet, weil er einen Ofen erfordert und ich darauf eingestellt war notfalls einen mit der Schaufel auszuheben und eben zu bauen. Eine spaßige Angelegenheit bei 5 Grad, Wolken, Nieselregen und Wind! Aber dem tapferen „Paperlapapp-Schnick-Schnack-das-geht-schon-irgendwie-Abenteuer“ ist das Glück hold! Die Stadt ist nur ein zehntel so groß wie Punta Arenas und hat genau die richtige Größe zum Mitessen. Es gibt einen Campingplatz mitten in der Stadt, der keine Gäste mehr hat aber irgendwie noch offen ist und der: EINEN OFEN HAT! [PHOTO: Kurt cooking/baking in borrowed kitchen] [PHOTO: Mixing batter for birthday cake] Ja, da war eben die Küche der Tratoria und ich habe gefragt, ob ich mir mal den Ofen ausborgen darf und natürlich durfte ich. Die einzige Widrigkeit war dann nur noch das muskelbetriebene herstellen der fluffigen Eidotter-Butter Grundlage, aber ich hatte ja auf dem Schiff eifrig mit schweren Hanteln dafür trainiert. Später haben wir dann – und das waren immer meine besten Gerichte – mitgegessen. Für Franziska gab es Pasta mit Tomatensauce aus eigener Herstellung und ich bin über die frischen Südatlantischen Miesmuscheln hergefallen.

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