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Coyhaique nach Zapallar

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Ha! Etwa 2500km mit viel Schotter und Hochgebirge in vier Tagen! OK, ich habe etwas geschummelt. Nach dem ich genug von den Beutelungen auf der RN40 hatte und die Cuareterra Australl zugeschneit ist, habe ich in Puerto Aisien eine Fähre nach Puerto Montt genommen und bin von dort aus schnurstraks die R5 nach Norden Richtung Santiago gefahren. [PHOTO: Ferry loading area] [PHOTO: Chilean fjord landscape from ferry] [PHOTO: Traffic light in Puerto Montt] [PHOTO: Chilean coast and mountains] El Trol hat mich für die Frachtfähre qualifiziert, die nur halb solange braucht, aber eben nur für Truckfahrer (wirklich rauhes Völkchen) zugelassen ist. Glücklicherweise durfte ich allein in meiner Kabine schnarchen. In Puerto Montt hat El Trol dan wieder einen großen Service bekommen. Die Zugänge zum Nachfüllen des Öls in den Achsnaben sind wohl von einem Maschbauer entworfen worden, der zuvor Backend-Server entwickelt hat. Sowas von schwer zugänglich und ich höre den Text: "Wieso, Du wolltest doch eine Schraube haben?! Im Frontend hast Du doch alle Werkzeuge die Du brauchst ;)". Bisher habe ich mir mit dem Winter ein Kopf-an-Kopf Rennen geliefert, aber damit konnte ich endlich Punkte machen. Vorgestern, konnte ich Nachmittags die 20Grad-Temperaturmarke seit langer langer Zeit überwinden. In Santiago wollte ich dann gewonnen haben, hatte aber keinen Plan wo genau ich da eigentlich rein will. Alle außerhalb raten davon ab und der gesunde Menschenverstand natürlich auch. Ich kenne dort keinen so genialen Parkplatz wie im Hafen von Buenos Aires. Ich hatte also ein paar Optionen aufgesammelt, wie ein Camping 50km davor, oder mal Valparaiso probieren oder Zapallar, das war ein Geheimtipp des Hexenmeisters aus Chile Chico. Naja, es ist ein Spiel gegen die Zeit und läuft ungefähr so wie in den 90ern das schöne "Zonk". Man erhält den Koffer mit dem Camping und kan ihn gegen zukünftige Ziele die geplant sind oder auf dem Weg erscheinen eintauschen. [PHOTO: Night scene driving through Valparaiso with bus] Ich habe beharrlich an Zapallar festgehalten, obwohl ich früher mit guten Ergebnissen hätte aufhören können, ich habe mich durch Valparaiso (bei Nacht!) durchgekämpft – was für eine dumme Idee hier ein Campingplatz finden zu wollen – und habe Zapallar gefunden. Naja "Z"apallar, "Z"onk liegt eng beieinander im Alphabet oder? Nichts, auser endgeilen Villen in einem Hügelgebiet am Strand, der unzugänglich erschien. Nicht mal ein Restaurant. Wozu auch, hier hat jeder seinen eigenen Koch. An dem einzig ebenen Platz den ich fand fragte ich höflich, ob ich hier parken darf. Da verwandelte sich der Zonk in den Hauptpreis. Ja das könne ich gerne machen, aber warum will ich nicht am Strand unten parken, dort sei es viel schöner und näher am Restaurant!!! :) Nun, Bilder reiche ich nach, weil das Wetter nicht sooo Klasse ist. Der Winter schummelt auch mit einer Schlechtwetterfron, aber der Ort hier ist der Hauptgewinn!!! :)
Reconstructed Comments doc (6. May 2009, 08:50): Und blos nicht aufhören zu schreiben – Auch wenn keiner mehr Kommentare hinterlässt! Ich schaue mir die Berichterstattung immer wieder gerne an. Hoffe Du hast den Wischmob nach wie vor dabei...

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